Von Gérard Bökenkamp

Die Industrialisierung ist wohl das bedeutsamste wirtschafts- und sozialhistorische Ereignis der Menschheitsgeschichte. Ohne Industrialisierung würden heute nicht über sechs Milliarden Menschen auf der Welt leben, ohne Industrialisierung wären wir immer noch abhängig vom Zyklus der Jahreszeiten und von den Schwankungen des Klimas. Die meisten Menschen würden immer noch auf dem Land leben und nicht in den Städten. Ein Großteil unseres Lebens würde sich um die tägliche Kalorienzahl drehen. Die Zahl der Güter, die wir darüberhinaus zu unserem Wohlergehen erwerben könnten, wäre sehr begrenzt. Die Industrialisierung hat das Leben der Menschen – wenigstens in den Industriestaaten, aber auch in den Entwicklungsländern – so radikal verändert, wie zuvor wohl nur die neolithische Revolution, als aus Jägern und Sammlern Bauern wurden.

Die Industrialisierung trat ihren Siegeszug im ausgehenden 18. Jahrhundert von  Großbritannien aus an. Die Frage, die sich stellt, lautet: Warum von dort und warum zu diesem Zeitpunkt? Weiter lesen

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