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	<title>                          &#187; Weltwirtschaft</title>
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	<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 08:18:23 +0000</pubDate>
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		<title>Die Ursache der Industriellen Revolution: Warum in England, warum im 18. Jahrhundert?</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 17:50:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Von Gérard Bökenkamp
Die Industrialisierung ist wohl das bedeutsamste wirtschafts- und sozialhistorische Ereignis der Menschheitsgeschichte. Ohne Industrialisierung würden heute nicht über sechs Milliarden Menschen auf der Welt leben, ohne Industrialisierung wären wir immer noch abhängig vom Zyklus der Jahreszeiten und von den Schwankungen des Klimas. Die meisten Menschen würden immer noch auf dem Land leben und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Gérard Bökenkamp</em></p>
<p>Die Industrialisierung ist wohl das bedeutsamste wirtschafts- und sozialhistorische Ereignis der Menschheitsgeschichte. Ohne Industrialisierung würden heute nicht über sechs Milliarden Menschen auf der Welt leben, ohne Industrialisierung wären wir immer noch abhängig vom Zyklus der Jahreszeiten und von den Schwankungen des Klimas. Die meisten Menschen würden immer noch auf dem Land leben und nicht in den Städten. Ein Großteil unseres Lebens würde sich um die tägliche Kalorienzahl drehen. Die Zahl der Güter, die wir darüberhinaus zu unserem Wohlergehen erwerben könnten, wäre sehr begrenzt. Die Industrialisierung hat das Leben der Menschen – wenigstens in den Industriestaaten, aber auch in den Entwicklungsländern – so radikal verändert, wie zuvor wohl nur die neolithische Revolution, als aus Jägern und Sammlern Bauern wurden.</p>
<p>Die Industrialisierung trat ihren Siegeszug im ausgehenden 18. Jahrhundert von  Großbritannien aus an. Die Frage, die sich stellt, lautet: Warum von dort und warum zu diesem Zeitpunkt? <a href="http://www.ef-magazin.de/2009/07/20/1363-die--industrielle-revolution--warum-in-england-warum-im-18-jahrhundert">Weiter lesen</a></p>
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		<title>Weltbevölkerung und globale Arbeitsteilung</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 14:33:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>

		<category><![CDATA[Protektionismus/Freihandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Gérard Bökenkamp
In den letzten 200 Jahren hat sich die Weltbevölkerung ausgehend von Europa rasant entwickelt. Das Bevölkerungswachstum in dieser Zeit war im Vergleich zu allen anderen Epochen der Menschheitsgeschichte zuvor ohne Beispiel. Das Erstaunliche ist nicht, dass es auf der Welt Armut und Hunger gibt. Das Erstaunliche ist, dass  Armut und Hunger sich so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Gérard Bökenkamp</em></p>
<p>In den letzten 200 Jahren hat sich die Weltbevölkerung ausgehend von Europa rasant entwickelt. Das Bevölkerungswachstum in dieser Zeit war im Vergleich zu allen anderen Epochen der Menschheitsgeschichte zuvor ohne Beispiel. Das Erstaunliche ist nicht, dass es auf der Welt Armut und Hunger gibt. Das Erstaunliche ist, dass  Armut und Hunger sich so sehr in Grenzen hielten, dass ein so rasantes demographisches Wachstum bei steigendem Lebensstandard möglich war. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es in Europa noch furchtbare Hungersnöte, am Ende des Jahrhunderts gehörten sie trotz der Bevölkerunsvermehrung der Vergangenheit an. Kaum ein anderer Tatbestand belegt die Wohlstands-Dynamik des Industriekapitalismus und der Globalisierung der Märkte so anschaulich. <a href="http://www.ef-magazin.de/2008/12/25/865-das-wachstum-der-weltbevoelkerung--globaler-protektionismus-waere-der-gau">Weiter lesen</a></p>
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		<title>Die Hybris von Long Term Capital Management (LTCM)</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 20:22:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Finanzmärkte]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Gérard Bökenkamp
Das Buch behandelt den Aufstieg und den Bankrott von Long Term Capital Management (LTCM). Dieser Hedge-Fonds war auf den Handel mit Anleihen spezialisiert und besaß schließlich Kapitalanlagen von weit über 100 Mrd. Dollar. Die akademische Reputation des Fonds-Managements war von einmaliger Qualität. Mit im Team waren Robert Merton und Myron Scholes, die 1997 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="große irrtum" src="http://media.libri.de/shop/coverscans/637/6373256_6373256_big.jpg" alt="" width="116" height="180" /><em>Von Gérard Bökenkamp</em></p>
<p>Das Buch behandelt den Aufstieg und den Bankrott von Long Term Capital Management (LTCM). Dieser Hedge-Fonds war auf den Handel mit Anleihen spezialisiert und besaß schließlich Kapitalanlagen von weit über 100 Mrd. Dollar. Die akademische Reputation des Fonds-Managements war von einmaliger Qualität. Mit im Team waren Robert Merton und Myron Scholes, die 1997 den Nobellpreis für Wirtschaftswissenschaften erhielten. Im August und September 1998 stürzte das Kartenhaus in sich zusammen. Das Bankensystem schien der US-Zentralbank so gefährdet, dass sie eine viel kritisierte Rettungsaktionsaktion für den Fonds initiierte. <a href="http://www.webcritics.de/page/reviews.php5?id=1182">Weiter leiter</a></p>
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		<title>Clintons Finanzminister Robert Rubin</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 19:21:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Von Gérard Bökenkamp
Die Globalisierung stellt die Wirtschaftspolitik vor ganz neue Herausforderungen. Clintons Finanzminister Robert Rubin hat seine Erinnerungen unter dem Titel „In einer unsicheren Welt“ vorgelegt. In dem Titel kommt einerseits zum Ausdruck, dass in einer Welt in dem alle Märkte und Kontinente miteinander verbunden sind, die Gefahr aus jedem Winkel der Erde kommen kann. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Robert Rubin" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f4/Robert_e_rubin.jpg/180px-Robert_e_rubin.jpg" alt="" width="180" height="265" /><em>Von Gérard Bökenkamp</em></p>
<p>Die Globalisierung stellt die Wirtschaftspolitik vor ganz neue Herausforderungen. Clintons Finanzminister Robert Rubin hat seine Erinnerungen unter dem Titel „In einer unsicheren Welt“ vorgelegt. In dem Titel kommt einerseits zum Ausdruck, dass in einer Welt in dem alle Märkte und Kontinente miteinander verbunden sind, die Gefahr aus jedem Winkel der Erde kommen kann. Zum anderen kommt darin Rubins eigene Art zu denken zum Tragen. Rubin geht davon aus, dass wir nur mit Wahrscheinlichkeiten, nicht aber mit Gewissheiten rechnen können. Diese Erkenntnis prägten Rubins Arbeit an der Börse und in der Politik. <a href="http://www.webcritics.de/page/reviews.php5?id=1224">Weiter lesen</a></p>
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		<title>Die Geschichte der Wall Street</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 18:56:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Von Gérard Bökenkamp
Geisst hat die Finanzgeschichte der USA als großartige Erzählung geschrieben, jenseits aller Klischees und ideologischen Scheuklappen. Es bleibt nach der Lektüre eine Faszination für die Geschichte des amerikanischen Finanzkapitalismus, der man sich nicht entziehen kann. Das erstaunliche ist, dass trotz aller konjunkturellen Wechselfälle, Crashs und marktpolitischen Konflikte Technik und Wohlstand einen so gewaltigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Wallstreet" src="http://www.weltbild.de/media/ab/1/004/269/004.269.832.jpg" alt="" width="170" height="261" /><em>Von Gérard Bökenkamp</em></p>
<p>Geisst hat die Finanzgeschichte der USA als großartige Erzählung geschrieben, jenseits aller Klischees und ideologischen Scheuklappen. Es bleibt nach der Lektüre eine Faszination für die Geschichte des amerikanischen Finanzkapitalismus, der man sich nicht entziehen kann. Das erstaunliche ist, dass trotz aller konjunkturellen Wechselfälle, Crashs und marktpolitischen Konflikte Technik und Wohlstand einen so gewaltigen Sprung gemacht haben, wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. Eisenbahnen, Telegraphen, Elektrizität, Automobile, der Massenkonsum, dies alles sind Errungenschaften einer Epoche, in der sich Gier und Genialität die Hand reichten. <a href="http://www.webcritics.de/page/reviews.php5?id=1266">Weiter lesen</a></p>
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		<title>Das Ungleichgewicht der Weltwirtschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 09:22:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Weltwirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Gérard Bökenkamp
Finanz- und Währungskrisen in den achtziger und neunziger Jahren
Zwischen 1983 und 1997 erlebten die aufsteigenden Märkte 95 Finanz- und Währungskrisen. 21 davon waren sowohl Finanz- als auch Währungskrisen. Diese sogenannten &#8220;Doppelkrisen&#8221; sind die schlimmsten Erschütterungen für eine Volkswirtschaft. In einigen Fällen, etwa Agentinien in den 80ern und Indonesien 1997, übertrafen die Kosten 50 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><em>Von Gérard Bökenkamp</em></p>
<p align="justify"><strong>Finanz- und Währungskrisen in den achtziger und neunziger Jahren</strong></p>
<p align="justify">Zwischen 1983 und 1997 erlebten die aufsteigenden Märkte 95 Finanz- und Währungskrisen. 21 davon waren sowohl Finanz- als auch Währungskrisen. Diese sogenannten &#8220;Doppelkrisen&#8221; sind die schlimmsten Erschütterungen für eine Volkswirtschaft. In einigen Fällen, etwa Agentinien in den 80ern und Indonesien 1997, übertrafen die Kosten 50 Prozent des BSP. Das Muster war immer ähnlich: Massive Ausweitung der Kredite, damit verbunden Fehlinvestitionen, und Verschuldung in fremden Währungen. Die plötzliche Flucht aus der nicht mehr solventen Währung verschärft die Krise und die Zentralbank ist gezwungen die Zinsen zu erhöhen, um die Währung nicht kollabieren zu lassen. Die Auslandsschulden steigen relativ und die Wirtschaft fällt durch die hohen Zinsen in eine Rezession.</p>
<p><span id="more-6"></span></p>
<p align="justify"><strong>Die Wirtschaftspolitik in den Neuen Märkten</strong></p>
<p align="justify">Die Erfahrungen der 90er Jahre führten bei den neuen Märkten zu einer Wirtschaftspolitik, die alle Anstrengung unternahm um Handelsdefizite zu vermeiden. Kapitalzuflüsse aus den reichen Staaten wurden zur Deckung als Fremdwährungsreserve gehalten und in Verinblichkeiten wohlhabener westlicher Staaten, vor allem den USA, angelegt. Zum Ende des Jahres 2005 betrugen die weltweiten Währungsreserven 4,1 Billionen US-Dollar. Davon war etwa die Hälfte seit dem Jahr 2000 aufgebaut worden. Seit der Finanzkrise der &#8220;Emerging Markets&#8221; 1997 und 1998 hat die Welt keine weltweite Finanzkrise mehr erlebt.</p>
<p align="justify">Um diese Reserven aufzubauen, mußten die neuen Märkte Handelsüberschüsse erwirtschaften und hielten deshalb ihre Wechselkurse niedrig, um den Export zu steigern. Dem entsprechend mußten andere Märkte höhere Defizite in Kauf nehmen. Diesen Part übernahmen im Wesentlichen die Vereinigten Staaten. Importe waren durch das Währungsungleichgewicht für die USA billig, Exporte hingegen zu teuer. Die Importe wuchsen also weit schneller als die Exporte. 2005 lag das Defizit der USA bei 805 Mrd. US-Dollar. Davon entfielen aufgrund des hohen Ölpreises 328 Mrd. US-Dollar auf die Erdölexportierenden Staaten und 380 Mrd. Dollar auf Asien, davon allein 159 Mrd. Dollar auf China.</p>
<p align="justify">
<p><img style="vertical-align: baseline;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/23/Hong_Kong_Skyline_Restitch_-_Dec_2007.jpg/800px-Hong_Kong_Skyline_Restitch_-_Dec_2007.jpg" alt="" width="400" height="174" /></p>
<p>Um die Inlandsnachfrage stabil zu halten, waren die USA gezwungen ihre Verschuldung auszuweiten.</p>
<p align="justify"><strong>Das Ungleichgewicht zwischen den USA und den Neuen Märkten</strong></p>
<p align="justify">Somit beruht die scheinbare Stabilität auf einem neuen bis heute unbekannten Muster. Kapital fließt von armen Staaten in einen der reichsten, die Vereinigten Staaten. Der Markt der Vereinigten Staaten macht fast ein Drittel der Weltwirtschaft aus. Aber die Vereinigten Staaten sind auch der größte Schuldner der Welt. Für die Kreditgeber scheint die Situation komfortabel, da sie stabile Exportüberschüsse erzielen konnten und die Reserven einer stabilen Währung anders als in den 90ern vor Abwertungspekulationen geschützt sind.</p>
<p align="justify">Da die Vereinigten Staaten in ihrer eigenen Währung verschuldet sind, ist Abwertung ein sehr einfacher Weg diese Schulden zu reduzieren. Die USA finanzieren ihr Handelsdefizit mit Auslandsschulden in ihrere eigenen Währung. Da es sich um Leitwährung der Welt handelt, scheinen die USA vor jenen Auswirkungen der Auslandsschulden, einer Abwertungskrise geschützt zu sein.</p>
<p align="justify">Das könnte sich jedoch ändern. Die Auslandsschuldner halten im Wesentlichen Staatsanleihen, die durch steigende Zinsen immer teurer werden. Wenn der aktuelle Trend sich fortsetzt werden die Schulden der Vereinigten Staaten in den nächsten acht Jahren auf 100 Prozent des BSP anwachsen. Die amerikanischen Unternehmen arbeiten effizient und können ihre Kredite durch ihre Profite finanzieren. Verschuldet sind hingegen hauptsächlich die Privathaushalte, die ihren Verbrauch in den letzten Jahren um sagenhafte sieben Prozent im Jahr ausweiteten. Der Boom der Weltwirtschaft hängt im Wesentlichen am us-amerikanischen Verbraucher. Der Kreislauf stellt sich in etwa so dar. Der amerikanische Verbraucher weitet angeregt durch massive Steuersenkungen der amerikanischen Regierung und preiswerte Kredite seinen Konsum aus und kauft billige asiatische Güter. Um die Steuersenkungen zu gewährleisten weitet die amerikanische Regierung ihre Defizite aus und finanzierte diese durch Staatsanleihen, die die Asiaten aufkaufen mit den Devisen, die sie mit dem amerikanischen Verbraucher verdient haben.</p>
<p align="justify"><strong>Die Gefahr einer Dollarkrise</strong></p>
<p align="justify">Eine Dollarkrise könnte die Folge sein, sollte dieser Kreislauf an einer Stelle unterbrochen werden, und einen wirtschaftlichen Schock auslösen.</p>
<p align="justify">Befürchtungen die Chinesen könnten ihre Dollar-Reserven als geostrategisches Druckmittel einsetzen wie etwa die USA in den 50er jahren sind eher unbegründet. Damals, während der Suez-Krise, drohte die USA Großbritannien und Frankreich ihre Währung auf den Markt zu werfen, wenn diese nicht ihre Truppen zurückzogen. Den Dollar unter Druck zu setzen, würde in der gegenwärtigen Situation China, das auf fast 900 Mrd. Dollarreserven sitzt, mehr schaden als den Amerikanern. John Maynard Keynes: &#8220;If you owe your bank a hundred pounds, you have a problem. If you owe million, it has.&#8221;</p>
<p align="justify">Viel wahrscheinlicher ist das Szenario einer Abwertungspanik, in der die asiatischen Zentralbanken Dollarabstoßen um eine Gefährdung ihrer Währungsreserven zu verhindern. Die merkantile Wirtschaftspolitik war im Falle von Japan, Westdeutschland und Südkorea erfolgreich, aber China ist dafür zu groß. China müsste eine unabhängiges Zentralbanksystem zulassen und mehr für den Ausbau der Binnennachfrage tun.</p>
<p align="justify">Quelle Martin Wolf: Deb Becomes US, in: The American Interest, Vol. II, No. 1.</p>
<p align="justify">Publ. Gérard Albert Bökenkamp</p>
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